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Spielräume / Lernfelder
Elementarbausteine transkultureller Kommunikation
Ein Projekt für Kinder ab drei Jahren in Kölner Kindertagesstätten

Spielräume/Lernfelder, Elementarbausteine transkultureller Kommunikation (ELEM)ist ein Projekt der ästhetisch-musikalischen Grundbildung für Kinder, Erzieher/innenund Familien das gemeinsam mit Musikstudierenden in Kindertagesstätten in Kölner Brennpunktgebieten durchgeführt wird.
Das Kunsthaus Wäldchen hat zusammen mit der Hochschule für Musik und Tanz
ein Gesamtkonzept entworfen, bei dem durch eine Reihe von Aktivitäten
Musik und Kunst als kreative Sprache und Gestaltungsmöglichkeit entdeckt
werden können und damit eine Voraussetzung für ein vielfältiges, interkulturelles, gemeinsames Lernen geschaffen wird.
Neben einem wöchentlichen Unterrichtsangebot für alle Kinder einer Einrichtung durch speziell vorbereitete Musikpädagogen gehören Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Erzieher/innen sowie interkulturelle Familien-Aktionstage und offene Veranstaltungen
mit in das Programm dieses Projektes.
Im Herbst 2012 beteiligen sich vier Kindertageseinrichtungen
des Diakonischen Werkes. Im Verlauf von vier Jahren sollen weitere Einrichtungen verschiedener Träger auch in anderen Stadtteilen von Köln hinzukommen.


Mit dem Projekt Spielräume / Lernfelder entwickeln die freien Musikpädagogen Daniel Diestelkamp und
Dorothé R.Marzinzik (Kunsthaus Wäldchen) seit August 2002 eine neue Praxis der ästhetischen und
kulturellen Grundbildung. Im Herbst 2004 beteiligen sich fünf Kitas und zwei Grundschulen
im Kreis Altenkirchen und im Westerwaldkreis an dem Projekt.
Ziel des Projektes ist eine umfangreiche Wahrnehmungs- Gestaltungs-, Phantasie- und Sozialsensibilisierung.
Mit Hilfe von differenzierten musikalischen und künstlerischen Angeboten werden Grundlagen für eine kreative
Lernkompetenz und eine künstlerische und kulturelle Partizipation von Kindern geschaffen.
Im Zentrum des pädagogischen Ansatzes steht eine disziplinübergreifende Wahrnehmungs- und Gestaltungserfahrung:

- Es wird improvisiert
im Spiel mit Instrumenten, mit der Stimme, - bis hin ins
Liedsingen, im Tanz, im Gestalten von Dinginstallationen, im
Wortspiel.
- Es geht um Hören und Sehen
in der Verknüpfung von visuellem und auditiven Erleben
entstehen neue Gestaltungsräume.
- Alle machen mit
An erster Stelle steht das Erreichen jedes Kindes, danach
folgt die spezielle Förderung einzelner Kinder.
- Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen sind beteiligt
Sie üben und lernen genauso wie die Kinder und werden
gleichzeitig fortgebildet und qualifiziert.
Lernfelder ...
wie wir lernen, aufmerksam zu beobachten ... wie die Stille klingt ... wie Dinge für sich sprechen und 
wie wir lernen, sie zu verstehen ...
wie sich Zeichen entwickeln und was sie uns erzählen ... wie wir unseren Körper als Instrument erfahren ... wie Worte und Gedichte entstehen ... wie wir überall Formen entdecken, die uns an irgendetwas Bekanntes erinnern ... wie sich eine Melodie entfaltet und wie wir diese auf Instrumenten spielen können ... wie wir auf- und miteinander hören lernen ... wie wir spielen und wahrnehmen, dass jeder ein und dieselbe Sache anders macht und alles seine eigene
Schönheit zeigt ... Spielräume
 
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